Warum Kaltwassersätze mieten bei Novaro?
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Eine Anfrage, ein Ansprechpartner
Ob kompakter Kaltwassersatz 100 kW für Eventklimatisierung und temporäre Bürokühlung, mittlere Klasse 300 kW für Gebäudekühlung und mittlere Industrieanwendungen, 500-kW-Kaltwassersatz als Standard für Rechenzentren und Großgebäude oder 800-kW-Schwerlast-Anlage für Industrie-Prozesskälte, Hospitäler und Großevents – Sie nennen Kälteleistung, Vorlauf-/Rücklauftemperatur und hydraulische Einbindung. Wir liefern den passenden Satz plus Pufferspeicher, Pumpenmodul, Plattenwärmetauscher und Schlauchpakete in einem Angebot.
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Kaltwassersätze aus Ihrer Region
Klimaausfall im Rechenzentrum, Serverraum oder Krankenhaus ist Stunden-Geschäft – jeder Grad über Soll-Temperatur erhöht das Hardware-Risiko, jede Stunde Ausfall kostet bis sechsstellig. Durch unser bundesweites Partnernetzwerk finden wir Kaltwassersätze möglichst nah am Einsatzort. Aggreko, Trane, Carrier Rental Systems, Energyst Cooling und ICS Cool Energy – Kälteleistungen von 50 kW bis über 1.500 kW, Lieferung innerhalb 24 bis 48 Stunden inklusive Aufstellung, hydraulischem Anschluss und Stromversorgung.
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Rechenzentrum, Industrie, Event – komplettes Kältesystem aus einer Hand
Kaltwassersätze sind die einzige Klasse für prozessgebundene Kälte: Rechenzentrum-Notkälte bei Klimaausfall mit Anschluss an bestehende Kaltwasser-Heizkreise, Industrie-Prozesskälte für Produktionslinien, Gebäudekühlung im Sommer für Büros, Hotels und Krankenhäuser ohne fest installierte Klimatechnik oder Eventkühlung für Sommerveranstaltungen, Festzelte und Messeflächen. Wir liefern das komplette System: Kaltwassersatz plus Pufferspeicher zur Lastspitzen-Pufferung, Plattenwärmetauscher zur hydraulischen Trennung, Pumpenmodul und vorkonfektionierte Schlauchpakete – sofort betriebsbereit, mit dokumentierter Inbetriebnahme.
Häufig gestellte Fragen zur Miete
Mit wem schließe ich den Mietvertrag ab?
Der Mietvertrag wird direkt mit Novaro geschlossen.
Woher stammen die Maschinen auf Novaro?
Die Maschinen stammen aus unserem deutschlandweiten Netzwerk geprüfter Vermietpartner.
Fallen bei Novaro zusätzliche Servicekosten an?
Bei Novaro entstehen lediglich die Miete sowie mögliche Mietnebenkosten. Für unseren Service fallen keine zusätzlichen Gebühren an.
Muss ich mich registrieren, um eine Maschine zu mieten?
Nein, eine Registrierung ist nicht erforderlich. Sie können direkt eine Mietanfrage stellen.
Gibt es einen persönlichen Ansprechpartner für meine Anfrage?
Ja, Sie erhalten einen persönlichen Ansprechpartner für Beratung und Abwicklung.
Kann ich Maschinen deutschlandweit mieten?
Ja, dank unserem Partnernetzwerk können Sie alle Maschinen deutschlandweit mit kurzen Transportwegen mieten.
Wie findet Novaro die passende Maschine für mein Projekt?
Wir prüfen Ihre Anfrage und finden über unser Partnernetzwerk deutschlandweit die passende Maschine.
Welche Maschinen kann ich über Novaro mieten?
Über Novaro können Sie zahlreiche Maschinen und Bautechnik für verschiedenste Bauprojekte mieten.
Sind die Maschinen bei der Miete versichert?
Ja, unsere Vermieter bieten für alle Maschinen eine passende Maschinenbruchversicherung an.
An wen wende ich mich bei Fragen zur laufenden Miete?
Bei Fragen rund um Ihre Miete steht Ihnen Ihr persönlicher Ansprechpartner bei Novaro zur Verfügung unter +49 151 17979791.
Wie läuft die Zahlung?
Die Zahlung erfolgt bequem per Rechnung direkt an Novaro.
Wer organisiert den Transport der Maschinen?
Der Transport wird durch uns oder den jeweiligen Vermieter organisiert. Dabei arbeiten wir mit zahlreichen Speditionen zusammen.
Kaltwassersatz mieten – mobile Kälteversorgung für Industrie, Gebäude und Prozesse
Wer einen Kaltwassersatz mieten möchte, braucht keine Standard-Kältemaschine, sondern eine technisch passende Kältelösung für seinen konkreten Einsatz. Der Ausfall der Bestandsanlage in einer Pharmaproduktion verlangt eine andere Auslegung als die Spitzenlastkühlung im Bürogebäude im August, ein Rechenzentrum mit Redundanzanforderung andere Logik als die temporäre Hallenkühlung beim Sommer-Event, eine Sanierung der Klimazentrale andere Konfiguration als die Prozesskälte für die Spritzgussmaschine. Bei Novaro organisieren wir Kaltwassersätze, Chiller, Kaltwasseranlagen und mobile Kälteversorgung deutschlandweit über unser Partnernetzwerk – mit Pufferspeicher, Pumpengruppe, Schlauchpaketen, Plattenwärmetauscher, Glykolversorgung und passender Stromtechnik. Eine Anfrage genügt: Wir prüfen Kälteleistung, Vorlauf- und Rücklauftemperatur, Volumenstrom, Temperaturspreizung, hydraulische Einbindung, Stromversorgung, Aufstellfläche, Schlauchwege, Schallanforderungen, Mietdauer und Redundanzbedarf – und stellen die passende Lösung zusammen. Sie bekommen einen festen Ansprechpartner, eine technische Abstimmung, ein Angebot und eine Rechnung.
Kaltwassersätze mieten für temporäre Kühlung und Prozesskälte
Kälte ist in vielen Industrie- und Gebäudeprozessen die kritischste Versorgung. Fällt die Klimaanlage in einem Rechenzentrum aus, beginnen IT-Systeme nach wenigen Minuten zu überhitzen. Ohne Prozesskühlung steht die Spritzgussproduktion. Ohne Kaltwasser gibt es keine RLT-Klimatisierung im Krankenhaus, keine konstante Temperatur im Pharmaprozess, keine stabile Lebensmittelproduktion. Wer in solchen Situationen warten muss, bis die Bestandsanlage repariert oder die neue Anlage geliefert ist, riskiert Produktionsausfall, Qualitätsprobleme oder Schlimmeres.
Mobile Kaltwassersätze sind die etablierte Antwort auf diesen Bedarf. Sie überbrücken Wartung und Sanierung der Bestandsanlage, decken Sommer-Spitzenlast ab, liefern Notkälte bei Havarie, sichern Probebetrieb und Inbetriebnahme neuer Anlagen, klimatisieren Events, Messen und temporäre Hallen. Modellabhängig werden Leistungsklassen von wenigen Kilowatt bis weit über 1.000 Kilowatt mobil bereitgestellt – mit Pumpe, Pufferspeicher, Wärmetauscher und Anschlusstechnik passend zur konkreten Anwendung.
Wirtschaftlich macht die Miete in fast allen temporären Anwendungsfällen Sinn. Eigene mobile Kaltwassersätze rechnen sich nur bei Industriebetrieben mit konstantem temporärem Kältebedarf; für die meisten Anwendungen sind Anschaffung, Wartung, jährliche Druckprüfung, Lagerung und Bedienpersonal-Vorhaltung unwirtschaftlich gegenüber projektbezogener Miete. Plus: Bei Mietlösungen wählen Sie für jeden Einsatz die passende Leistungsklasse – statt eine fest installierte Anlage in der falschen Größe zu nutzen.
Was ist ein Kaltwassersatz?
Ein Kaltwassersatz ist eine elektrisch betriebene Kältemaschine, die Wärme aus einem Wasserkreislauf an die Umgebung abgibt und so kaltes Wasser für Kühlanwendungen erzeugt. Das gekühlte Wasser – meist mit Vorlauftemperaturen zwischen etwa 5 und 12 Grad Celsius, je nach Anwendung – wird über Pumpen zu Verbrauchern wie RLT-Klimaanlagen, Fan Coils, Plattenwärmetauschern, Prozessanlagen, Maschinenkühlern oder Umluftkühlern transportiert. Dort gibt das Kaltwasser seine Kühlleistung ab, erwärmt sich dabei um die Temperaturspreizung und kehrt als Rücklauf zum Kaltwassersatz zurück, wo der Kreislauf von vorne beginnt.
Im Inneren des Kaltwassersatzes laufen die klassischen vier Komponenten des Kältekreislaufs: Verdampfer, Kompressor, Verflüssiger und Expansionsventil. Im Verdampfer entzieht das Kältemittel dem Kaltwasserkreis Wärme – das Kältemittel verdampft, das Kaltwasser wird kalt. Der Kompressor – modellabhängig Scrollkompressor bei kleineren Klassen, Schraubenverdichter bei mittleren und größeren Klassen – verdichtet den Kältemitteldampf und erhöht damit Druck und Temperatur. Im Verflüssiger gibt das Kältemittel die Wärme an die Umgebung ab und kondensiert. Bei luftgekühlten Kaltwassersätzen geschieht das über Ventilatoren, die Außenluft durch den Verflüssiger blasen; bei wassergekühlten Modellen läuft die Wärme an einen sekundären Wasserkreislauf, der die Wärme über Kühlturm oder Rückkühler abgibt. Das Expansionsventil schließt den Kreislauf, indem es den Druck auf das Verdampferniveau reduziert.
Die Pumpengruppe – modellabhängig integriert oder als externe Modul-Lösung – fördert das Kaltwasser durch den Sekundärkreis zu den Verbrauchern. Eine Regelung steuert Sollwert, Vorlauftemperatur, Volumenstrom und gegebenenfalls Free Cooling.
Warum Kaltwassersatz, Chiller und Kältemaschine oft dasselbe meinen
Im praktischen Sprachgebrauch werden Kaltwassersatz, Chiller, Kaltwasseranlage, Kältemaschine, Kaltwassererzeuger und mobile Kältezentrale weitgehend parallel verwendet. „Kaltwassersatz" ist der etablierte deutsche Fachbegriff in TGA und Industriekälte. „Chiller" ist die internationale Bezeichnung – im englischen Sprachraum Standard, in deutschen Industriebetrieben mittlerweile gebräuchlich. „Kaltwasseranlage" beschreibt das Gesamtsystem inklusive Pumpe, Pufferspeicher und Hydraulik. „Kältemaschine" ist der allgemeine Oberbegriff für Kälteerzeuger jeder Bauart – auch nicht-Kaltwasser-basierte Direktverdampfungsanlagen fallen darunter. „Kaltwassererzeuger" und „Kaltwassergerät" sind weitere deutsche Synonyme. „Mobile Kältezentrale" bezeichnet meist Container- oder Trailerlösungen, die mehrere Kaltwassersätze plus Pumpe, Pufferspeicher und Stromtechnik in einer transportablen Einheit kombinieren. Bei Novaro können Sie einen Kaltwassersatz mieten, einen Chiller anfragen, eine Kaltwasseranlage oder mobile Kältezentrale organisieren – wir richten uns nach Ihrem Einsatz, nicht nach der Bezeichnung.
Wie funktioniert ein mobiler Kaltwassersatz?
Der mobile Kaltwassersatz arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie ein fest installierter, ist aber für Transport, mobile Aufstellung und schnelle Anschlussmöglichkeit ausgelegt. Modellabhängig sind Maschinen auf Kufen, in einem Containergehäuse, auf Trailern oder als Skid-Module verfügbar. Anschlüsse sind mit Schnellkupplungen ausgestattet, die das Verbinden von Kaltwasservorlauf, Kaltwasserrücklauf und gegebenenfalls Kondensatorenkreis in Minuten erlauben.
Im Betrieb pumpt die Pumpengruppe Kaltwasser aus dem Verdampfer über den Vorlauf zum Verbraucher. Dort gibt das Wasser Kühlleistung ab und erwärmt sich – die Höhe der Temperaturzunahme entspricht der Temperaturspreizung zwischen Vorlauf und Rücklauf. Das erwärmte Rücklaufwasser kommt zum Kaltwassersatz zurück, wird im Verdampfer wieder gekühlt, und der Zyklus beginnt neu. Die Kompressorleistung wird modellabhängig stufig (Ein-Aus, mehrere Stufen) oder stufenlos geregelt – stufenlose Inverterregelung erlaubt feinere Anpassung an die Lastsituation und vermeidet Takten bei Teillast.
Modellabhängig ist Free Cooling integriert: Bei niedrigen Außentemperaturen kann ein Teil oder die gesamte Kühlleistung passiv über die Außenluft abgegeben werden, ohne dass der Kompressor laufen muss – das spart erheblich Energie, ist aber bei mobilen Kaltwassersätzen nicht durchgängig Standard.
Welche Kaltwassersätze können Sie bei Novaro mieten?
Kaltwassersätze unterscheiden sich nach Leistungsklasse, Bauform (luft- oder wassergekühlt), Vorlauftemperaturbereich und mobiler Konfiguration. Die Wahl entscheidet über Wirtschaftlichkeit, Aufstellaufwand und technische Eignung für Ihren Anwendungsfall.
Kaltwassersatz 500 kW mieten
Die mittelgroße Leistungsklasse für mittlere bis größere Gebäudekühlungen, Produktionsbereiche, Technikräume, Spitzenlast-Anwendungen und Ersatzkälte bei mittelgroßen Bestandsanlagen. Modellabhängig sind diese Maschinen luftgekühlt mit Schraubenverdichter ausgeführt, in Containergehäusen oder als Outdoor-Module mit integrierter Pumpengruppe. Aufstellfläche, Stromanschluss (modellabhängig CEE 250 oder höher) und Schlauchwege sind die kritischen Auslegungsparameter. Wer einen 500-kW-Kaltwassersatz mieten möchte, deckt damit Bürogebäude im mittleren Maßstab, Produktionsbereiche mittlerer Industriebetriebe und Eventflächen mittlerer Größe ab.
Kaltwassersatz 800 kW mieten
Die größere Leistungsklasse für Industrie-Großanwendungen, Großgebäudekühlung, Prozesskälte mit hohem Bedarf, große Eventflächen, Hallenklimatisierung und Redundanzabsicherung größerer Bestandsanlagen. Maschinen dieser Klasse sind in der Regel als 20-Fuß- oder 40-Fuß-Container ausgeführt, mit deutlich höherer Anschlussleistung, größerer Pumpengruppe und entsprechend größeren Schlauchquerschnitten. Aufstellung verlangt entsprechende Tragfähigkeit, ausreichend Belüftung der Verflüssigerseite und ausreichend Abstand zu Gebäuden zur Vermeidung von Kurzschlussströmungen. Verfügbarkeit und passende Konfiguration werden projektbezogen geprüft.
Mobile Kälteanlage für Prozesskälte mieten
Prozesskälte unterscheidet sich von klassischer Klimakühlung durch oft niedrigere Vorlauftemperaturen, höhere Anforderung an Temperaturkonstanz und längere Dauerbetriebszeiten. Anwendungen sind Spritzguss- und Kunststoffverarbeitung mit konstanten Werkzeugtemperaturen, Metallverarbeitung mit Werkzeug- und Hydraulikkühlung, Laserkühlung mit hoher Temperaturkonstanz, Lebensmittelproduktion, Pharma- und Chemieprozesse, Schweißtechnik. Bei Vorlauftemperaturen unter 5 Grad Celsius oder Außenaufstellung im Winter ist Glykolversorgung Standard – modellabhängig 30 bis 50 Prozent Glykolanteil je nach Frostsicherheit und Prozessanforderung.
Mobile Kälteanlage für Gebäudekühlung mieten
Bei Gebäudekühlung – Bürogebäude, Hotels, Einkaufszentren, Gewerbeobjekte, Krankenhäuser – speist der Kaltwassersatz die bestehende RLT-Anlage, Klimazentrale oder Fan-Coil-Verteilung. Vorlauftemperaturen von 6 bis 8 Grad Celsius bei Spreizungen von 5 bis 6 Kelvin sind Standard. Anschluss erfolgt häufig über Plattenwärmetauscher, der Mietkreis von Bestandsanlage trennt – wichtig wegen Wasserqualität, Druckklasse und gegebenenfalls Glykol-Unterschieden. Bei Sommerlast-Anwendungen sind Mietkaltwassersätze die etablierte Lösung für Bestandsgebäude, deren feste Klimatechnik nicht mehr ausreicht.
Notkälte und Ersatzkälte mieten
Bei Havarie der Bestandsanlage – Kompressorausfall, Kältemittelleckage, Steuerungsdefekt, Wassereinbruch – ist Notkälte die kritische Antwort. Bei Sanierung der Bestandsanlage, beim Austausch alter Kältetechnik gegen neue, beim Brandschaden oder bei Wartungsstillstand übernimmt Ersatzkälte die Versorgung. In beiden Fällen ist die Geschwindigkeit der Lösung entscheidend – Verfügbarkeit, schnelle Anbindung und einfache Inbetriebnahme. Mobile Kaltwassersätze mit Standardanschlüssen, integrierter Pumpe und Pufferspeicher sind hier die Lösung der Wahl.
Spitzenlastkühlung mieten
Bei sommerlichen Spitzenlasten – wenn die fest installierte Kälteanlage in heißen Sommerwochen an ihre Leistungsgrenze kommt – springt der Mietkaltwassersatz ein und liefert die zusätzliche Leistung. Anwendung ist häufig in Bürogebäuden mit unzureichend dimensionierter Klimatechnik, in Produktionsbetrieben mit hoher Maschinenabwärme im Sommer, in Hotels mit hoher Belegung in heißen Wochen. Die Mietlösung ist wirtschaftlich, weil sie nur in den kritischen Wochen benötigt wird.
Luftgekühlter oder wassergekühlter Kaltwassersatz – was passt besser?
Diese Frage entscheidet bei mobilen Kaltwassersätzen meistens das Aufstellumfeld – und in den allermeisten Fällen ist die Antwort: luftgekühlt.
Luftgekühlte Kaltwassersätze geben die Verflüssigerwärme direkt an die Außenluft ab. Sie brauchen keine sekundäre Wasser- oder Kühlturmversorgung, sind komplett autark und für mobilen Einsatz prädestiniert. Aufstellung an einem Ort mit ausreichender Frischluftversorgung – ohne Rückzirkulation der erwärmten Abluft – plus Stromanschluss und Hydraulikanschluss reicht. Modellabhängig Stage-V-Emissionsnorm, modellabhängig schallgedämmte Ausführungen für lärmkritische Standorte.
Wassergekühlte Kaltwassersätze sind wirtschaftlicher im Energieverbrauch, weil die Wärmeabgabe ans Wasser thermodynamisch effizienter ist als an Luft. Aber: Sie brauchen einen Sekundärkreis – Kühlturm, Rückkühler oder Anschluss an einen vorhandenen Kühlwasserkreis. Bei mobilen Einsätzen ist das aufwändig: Entweder ist vor Ort eine Anschlussmöglichkeit vorhanden (selten) oder ein zusätzlicher mobiler Rückkühler muss mitorganisiert werden (technisch aufwändiger). Für Mietlösungen sind wassergekühlte Modelle daher die Ausnahme, eingesetzt vor allem dort, wo eine bestehende Rückkühlung mitnutzbar ist oder das Aufstellumfeld luftgekühlte Modelle nicht zulässt.
Die Entscheidung hängt ab von Standort, Anschlussmöglichkeiten, Abwärmeabgabe-Optionen, Lautstärke-Anforderung, vorhandener Hydraulik und Projekt – wir prüfen das anhand Ihrer Anfrage.
Typische Einsatzbereiche für Kaltwassersätze
Kaltwassersatz für Industrie und Produktion
In Industriebetrieben sichert mobile Kälte Produktionsstabilität bei Wartung, Sanierung oder Spitzenlast. Maschinenkühlung für Werkzeuge, Hydraulik, Schmelzen, Schweißprozesse und produktionsspezifische Prozesskreise; Hallenkühlung; Kühlung von Drucklufterzeugung; Klimatisierung sensibler Produktionsbereiche – die Anwendungsbreite ist groß. Bei Produktionsstillstand-Risiko ist mobile Kälte oft günstiger als der Stillstand selbst.
Kaltwassersatz für Prozesskälte
Bei Prozesskälte zählt Temperaturkonstanz, oft im Bereich weniger Kelvin. Werkzeugtemperaturen in der Spritzgussproduktion müssen konstant bleiben, sonst verändern sich Bauteilmaße. Laserkühlung verlangt Temperaturkonstanz im Halbgrad-Bereich. Pharmaprozesse haben validierte Temperaturfenster, die nicht verlassen werden dürfen. Hier sind Pufferspeicher, präzise Regelung und gegebenenfalls Plattenwärmetauscher zwischen Mietkreis und Prozesskreis entscheidend.
Kaltwassersatz für Rechenzentrum und Serverraum
Rechenzentren sind die kritischste Kälteanwendung – ohne Kühlung überhitzt IT-Equipment in wenigen Minuten und schaltet ab oder geht kaputt. Mobile Kaltwassersätze speisen die Bestandsklimatechnik (CRAC-Anlagen, Indirect Cooling, Reihenkühler) bei Wartung, Havarie oder Erweiterung. Bei kritischer Infrastruktur ist Redundanz Pflicht: N+1-Konzept bedeutet, dass eine Maschine ausfallen darf, ohne dass die Versorgung zusammenbricht – statt einer 800-kW-Maschine kommen zwei 400-kW-Maschinen oder zusätzlich eine zweite 800-kW-Reserve zum Einsatz. Alarmierung, Notfallkonzept, automatischer Umschalt-Mechanismus und Bedienerverfügbarkeit gehören zur professionellen Auslegung.
Kaltwassersatz für Gebäudekühlung und RLT-Anlagen
In Bürogebäuden, Gewerbeimmobilien, Hotels, Einkaufszentren und öffentlichen Gebäuden speist der Kaltwassersatz die zentrale Klimatechnik – RLT-Anlagen mit Kühlregistern, Fan-Coil-Systeme, Klimazentralen. Anschluss meist über Plattenwärmetauscher, der den Mietkreis vom Bestandskreis trennt. Bei Bestandsanlagen mit unbekannter Wasserqualität oder Glykolanteil ist diese Trennung Standard – verhindert Kontamination und vereinfacht Inbetriebnahme.
Kaltwassersatz für Krankenhäuser, Labore und sensible Bereiche
In Krankenhäusern, Laboren, Reinräumen und medizinischen Einrichtungen ist Kälte oft betriebskritisch. OPs müssen klimatisiert sein, Laborgeräte brauchen konstante Temperatur, Labormedien wie Reagenzien und biologische Proben dürfen Temperaturfenster nicht verlassen. Mobile Kälte für solche Anwendungen verlangt Redundanz, Alarmierung, Notfallkonzept und enge Abstimmung mit dem Betreiber. Diese Auslegung ist projektbezogen und sollte frühzeitig mit dem TGA-Planer und der Betriebstechnik abgestimmt werden.
Kaltwassersatz für Events, Messe und temporäre Hallenkühlung
Bei Events, Messen, Festzelten und temporären Hallen kommt Kaltwassertechnik typischerweise in Verbindung mit Luftkühlern, Fan Coils oder mobilen Klimazentralen zum Einsatz. Der Kaltwassersatz steht außerhalb, das Kaltwasser wird zu Verbrauchern in der Halle geführt. Aufstellfläche, Schlauchführung, Schalldämpfung und Stromversorgung sind die kritischen Logistikpunkte. Ein 500- oder 800-kW-Kaltwassersatz versorgt modellabhängig mehrere tausend Quadratmeter Hallenfläche.
Kaltwassersatz bei Sanierung, Umbau und Wartung
Wenn die Bestandsanlage saniert oder ausgetauscht wird, übernimmt der Mietkaltwassersatz die Versorgung. Bei Wartung mit längeren Stillständen, beim Austausch alter Kältetechnik gegen energieeffizientere neue Anlagen, bei Umbauten an Klimatechnik oder Hydraulik – überall dort, wo die Versorgung zeitweise unterbrochen werden müsste, ist die Mietlösung die Antwort. Anschluss meist parallel zur Bestandsanlage über Plattenwärmetauscher, Umschaltung über Hahn- oder Klappenarmaturen.
Kaltwassersatz bei Anlagenstillstand und Havarie
Bei Havarie zählt Geschwindigkeit. Wenn die Bestandsanlage am Wochenende ausfällt und das Rechenzentrum bis Montag versorgt sein muss, wenn die Klimazentrale im Krankenhaus den Geist aufgibt, wenn die Prozesskühlung in der Produktion zusammenbricht, sind mobile Kaltwassersätze mit schnellen Anschlussmöglichkeiten und sofortiger Inbetriebnahme die richtige Lösung. Wir organisieren projektbezogen so schnell wie möglich – verbindliche Lieferzusagen geben wir nur nach Verfügbarkeitsprüfung.
Wichtige Auswahlkriterien vor der Kaltwassersatz-Miete
Bevor Sie einen Kaltwassersatz mieten, sollten folgende Punkte geklärt sein:
- Kälteleistung: benötigte Leistung in kW – realistisch dimensioniert, mit Sicherheitsreserve
- Anwendung: Prozesskälte, Gebäudekühlung, Ersatzkälte, Notkälte oder Eventkühlung
- Vorlauftemperatur: gewünschte Temperatur im Kaltwasservorlauf (häufig 6–12 °C)
- Rücklauftemperatur: erwartete Rücklauftemperatur aus dem System
- Temperaturspreizung: Differenz zwischen Vorlauf und Rücklauf (häufig 5–6 K)
- Volumenstrom: notwendige Wassermenge pro Stunde
- Hydraulische Einbindung: bestehender Kaltwasserkreis, Wärmetauscher oder separate Versorgung
- Stromversorgung: Anschlussleistung, Spannung, Absicherung, CEE-Anschluss, Baustromverteiler
- Aufstellfläche: Platzbedarf, Tragfähigkeit, Belüftung, Abstand zu Gebäuden
- Schlauchwege: Länge, Querschnitt, Druckverlust, Isolierung
- Pumpenleistung: interne oder externe Pumpengruppe
- Pufferspeicher: notwendig bei schwankender Last oder geringer Wassermenge im Bestandskreis
- Glykol: Frostschutz bei Außenaufstellung im Winter oder Prozessanforderung unter 0 °C
- Schallanforderung: Nachbarschaft, Innenstadtnähe, Nachtbetrieb
- Laufzeit: Tages-, Wochen-, Monats- oder Projektmiete
- Redundanz: N+1, Notbetrieb oder kritische Anwendung
- Zubehör: Schläuche, Verteiler, Schnellkupplungen, Filter, Wärmetauscher, Stromtechnik
- Einsatzort: Lieferadresse, Zufahrt, Entladepunkt
- Fachpersonal: Anschluss und Inbetriebnahme durch geeignete Fachkräfte
Je präziser diese Punkte beantwortet sind, desto schneller liefern wir das passende Angebot.
Kälteleistung richtig dimensionieren
Die Auslegung der Kälteleistung ist der zentrale Punkt jeder Kaltwassersatz-Anfrage. Eine zu klein gewählte Maschine erreicht die geforderte Vorlauftemperatur nicht oder nur mit zu geringer Leistung – Temperaturen steigen, Prozesse werden beeinträchtigt. Eine zu groß gewählte Maschine taktet bei Teillast (häufiges Ein-Aus-Schalten des Kompressors), reduziert die Lebensdauer und arbeitet unwirtschaftlich. Beides verhindert nur eine fachgerechte Auslegung.
Die nötige Kälteleistung hängt vom Wärmeeintrag in den Kaltwasserkreis ab – also davon, wie viel Wärme die Verbraucher (RLT, Prozessanlagen, Maschinen, Räume) ans Kaltwasser abgeben. Bei bestehenden Anlagen ist das oft aus Datenblatt, Wartungsbericht oder Energiezählern ablesbar; bei neuen oder geänderten Anwendungen wird der Wärmeeintrag berechnet aus Maschinenleistung, Belegungsdichte, Fensterflächen, Außentemperatur und weiteren Faktoren. Das ist Aufgabe der TGA- oder Anlagenplanung – wir liefern die mobile Kälte zur ausgelegten Leistung, nicht die Auslegung selbst.
Als Anhalt: Die abgegebene Kälteleistung Q [kW] eines Wasserkreislaufs lässt sich allgemein abschätzen als Q = Volumenstrom V [m³/h] × Temperaturspreizung ΔT [K] × 1,16 (für Wasser). Wer also 50 m³/h Volumenstrom mit 6 K Spreizung fährt, transportiert grob 350 kW Kälteleistung. Diese Faustformel ersetzt keine fachgerechte Auslegung, gibt aber eine Größenordnung für die ersten Überlegungen.
Lastprofil und Gleichzeitigkeit sind weitere Auslegungspunkte. Bei Bürogebäuden ist die Kühllast tagsüber maximal, nachts minimal. Bei Industrieanwendungen kann die Last konstant über 24 Stunden sein oder schichtabhängig schwanken. Bei Events ist die Last vom Belegungsplan abhängig. Wir berücksichtigen das in der Empfehlung der passenden Maschinenklasse.
Bei kritischen Anwendungen – Rechenzentren, medizinische Einrichtungen, Pharmaproduktion, Lebensmittelkühlketten – ist Sicherheitsreserve plus Redundanz die fachliche Antwort: mehr Leistung als nominal nötig plus eine zweite Maschine im N+1-Konzept.
Vorlauf, Rücklauf und Volumenstrom einfach erklärt
Vorlauf, Rücklauf und Volumenstrom sind die drei Basisgrößen jedes Kaltwassersystems. Der Vorlauf transportiert kaltes Wasser vom Kaltwassersatz zu den Verbrauchern – Vorlauftemperatur bei klassischer Klimakühlung typischerweise 6 bis 8 Grad Celsius, bei Prozesskälte oft niedriger (modellabhängig bis hinunter in den Minusbereich mit Glykolversorgung). Der Rücklauf transportiert das vom Verbraucher erwärmte Wasser zurück zum Kaltwassersatz – Rücklauftemperatur typischerweise 5 bis 8 Kelvin höher als der Vorlauf. Diese Temperaturdifferenz nennt man Temperaturspreizung – bei Klimakühlung typisch 5 bis 6 Kelvin (z. B. 6/12 °C), bei Prozesskälte oft kleiner (3 bis 5 Kelvin), bei Sonderanwendungen modellabhängig größer.
Der Volumenstrom – Liter pro Stunde oder Kubikmeter pro Stunde – ist die Wassermenge, die im Kreislauf umgewälzt wird. Volumenstrom, Spreizung und Kälteleistung hängen zusammen: Wer mehr Leistung bei gleicher Spreizung will, braucht mehr Volumenstrom. Wer bei gleichem Volumenstrom mehr Leistung will, braucht größere Spreizung – aber das geht nur, wenn die Verbraucher dafür ausgelegt sind.
Falsche Abstimmung dieser Werte führt zu Leistungsproblemen: Zu kleiner Volumenstrom – die geplante Leistung kommt nicht durch. Zu großer Volumenstrom mit zu kleiner Spreizung – die Pumpen arbeiten unwirtschaftlich, Wärme wird nicht effizient abtransportiert. Zu kleine Verbraucherauslegung – der Rücklauf bleibt zu kalt, die Maschine hat keine Wärme zum Wegkühlen. Bei Anschluss an Bestandsanlagen sind die hydraulischen Werte des Bestands der Ausgangspunkt – wir prüfen, ob die Mietmaschine dazu passt, und schlagen ggf. Pufferspeicher, Pumpe oder Plattenwärmetauscher vor.
Anschluss, Aufstellung und Zubehör
Schläuche, Schnellkupplungen und Anschlussleitungen
Die Verbindung zwischen Kaltwassersatz und Bestandsanlage erfolgt über Schlauchpakete mit Schnellkupplungen. Schlauchquerschnitte müssen zum Volumenstrom passen – zu kleiner Querschnitt führt zu hohem Druckverlust und reduzierter Leistung. Schlauchlängen werden begrenzt durch Druckverlust, Wärmegewinn (das Kaltwasser erwärmt sich auf langen Wegen) und logistische Praktikabilität. Modellabhängig sind isolierte Schlauchpakete verfügbar, die den Wärmegewinn minimieren – wichtig bei längeren Wegen, bei sommerlicher Aufstellung und bei tiefen Vorlauftemperaturen. Schnellkupplungen erlauben das Verbinden in Minuten ohne Schraubarbeiten.
Pumpen, Pufferspeicher und Wärmetauscher
Eine Pumpengruppe – integriert oder extern – sorgt für den Volumenstrom. Bei längeren Schlauchwegen, hohen Druckverlusten oder Anschluss an Bestandsanlagen mit unbekannter Charakteristik ist eine externe Pumpengruppe oft die richtige Lösung – sie passt sich präzise an die hydraulischen Anforderungen an. Pufferspeicher sind sinnvoll bei kleinem Wasservolumen im System, schwankender Lastsituation oder Vermeidung von Kompressortakten – modellabhängig 500 bis 5.000 Liter. Plattenwärmetauscher trennen den Mietkreis vom Bestandsanlagenkreis – wichtig bei unterschiedlicher Wasserqualität, unterschiedlichem Glykolanteil, unterschiedlichen Druckklassen. Bei sensiblen Bestandsanlagen ist die Trennung über Plattenwärmetauscher Standard.
Stromversorgung und Baustromverteiler
Kaltwassersätze sind elektrische Geräte mit hoher Anschlussleistung. Modellabhängig liegen 500-kW-Maschinen bei 100 bis 200 kW elektrischer Anschlussleistung, 800-kW-Maschinen entsprechend höher. CEE-Anschlüsse von 125 oder 250 Ampere sind Standard, bei größeren Maschinen festinstallierte Drehstromanschlüsse. Anlaufströme sind beim Kompressorstart deutlich höher als der Nennstrom – modellabhängig das 3- bis 7-fache –, was bei Anschluss an Stromaggregate oder begrenzte Hausanschlüsse zu beachten ist. Anschluss erfolgt durch eine Elektrofachkraft. Bei Bedarf organisieren wir Baustromverteiler und Stromaggregate als Ergänzung.
Glykol und Frostschutz
Glykol – meist Ethylenglykol oder Propylenglykol – wird dem Kaltwasser bei zwei Anwendungsfällen zugegeben: Zum einen bei Außenaufstellung im Winter, um den Kreis frostsicher zu halten; zum anderen bei Prozesskälte mit Vorlauftemperaturen unter 5 Grad Celsius. Glykolanteile von 30 bis 50 Prozent je nach Frostsicherheits- oder Prozessanforderung sind üblich. Glykol reduziert die spezifische Wärmekapazität gegenüber reinem Wasser, was bei der Auslegung berücksichtigt werden muss – bei gleicher Spreizung transportiert Glykol-Wasser-Gemisch weniger Leistung als reines Wasser. Wir prüfen Glykolanforderung und Anteil projektbezogen.
Aufstellfläche, Luftführung und Schall
Mobile Kaltwassersätze brauchen eine tragfähige, ebene Aufstellfläche – bei 500-kW-Klassen modellabhängig mehrere Tonnen Maschinengewicht plus Wasservolumen, bei 800-kW-Klassen entsprechend höher. Asphalt, Beton oder verdichtete Schotterfläche sind Standard; bei weichem Untergrund werden Lastverteilungsplatten oder Fahrplatten als Bodenschutz eingesetzt. Die Luftführung am Verflüssiger ist kritisch: Die warme Abluft muss frei abströmen können, ohne von der Maschine wieder angesaugt zu werden (Kurzschlussströmung). Mindestabstände zu Gebäuden, Wänden und anderen Maschinen sind im Datenblatt der jeweiligen Maschine angegeben – wir berücksichtigen das in der Empfehlung. Schalldämpfungs-Anforderungen – nahe Wohnnachbarschaft, Innenstadtnähe, Nachtbetrieb – beeinflussen die Wahl der Maschine: Modellabhängig sind schallgedämmte Versionen mit deutlich reduzierten Schalldruckpegeln verfügbar.
Kaltwassersatz mit Lieferung deutschlandweit mieten
Wir organisieren Kaltwassersätze, Pumpen-, Pufferspeicher- und Wärmetauschermodule sowie Schlauchpakete und Stromtechnik bundesweit über unser Partnernetzwerk. Sagen Sie uns Einsatzort, Anwendung, Kälteleistungsbedarf, Vorlauf-/Rücklauftemperatur, Volumenstrom und Übergabezeitpunkt, dann planen wir Transport, Aufstellung und Rückholung passend dazu. Mittlere Klassen werden auf klassischem LKW oder Tieflader transportiert, größere Container-Klassen auf Schwertransport mit entsprechenden Genehmigungen. Bei Lieferung an enge innerstädtische Standorte oder besondere Aufstellsituationen stimmen wir die Logistik vorab ab.
Anschluss und Inbetriebnahme erfolgen durch geeignetes Fachpersonal. Wir koordinieren Schnittstellen mit Ihren TGA-Planern, Kälteanlagenbauern oder dem Facility Management; auf Wunsch organisieren wir Fachpersonal für Inbetriebnahme und Bedienung. Sie haben einen Ansprechpartner für die gesamte Anmietung – von der ersten Anfrage über Transport und Inbetriebnahme bis zur Rückholung – und erhalten ein Angebot und eine Rechnung, auch wenn Maschinen oder Komponenten aus mehreren Mietstationen stammen.
Mobile Kaltwassersätze lassen sich kombinieren mit Stromaggregaten zur Notstromversorgung, Baustromverteilern für die Stromverteilung am Standort, mobilen Klimageräten und Luftkühlern für die Endverbraucherseite, Lüftungstechnik und mobiler Heiztechnik – alles aus einer Hand und über eine Rechnung.
Kaltwassersatz mieten statt kaufen
Eigene mobile Kaltwassersätze rechnen sich nur bei dauerhaft hohem temporärem Kältebedarf – im täglichen Einsatz größerer Industriebetriebe oder bei Spezialdienstleistern für Kältetechnik. Für die meisten Industriebetriebe, Facility-Manager und TGA-Anwender ist die Miete fast immer wirtschaftlicher, weil mobile Kälte projektbezogen gebraucht wird: Saisonale Spitzenlast, Sanierung oder Austausch der Bestandsanlage, Havarie-Überbrückung, Probebetrieb neuer Anlagen, Eventkühlung – all das passiert nicht jeden Tag.
Bei der Miete vermeiden Sie Anschaffungskosten, Wartungs- und Druckprüfungsaufwand für die Spezialhydraulik und Kältetechnik, Lagerung der Maschine plus Zubehör, Bedienpersonal-Vorhaltung, Tieflader- und Transportlogistik. Sie können die passende Leistungsklasse für jeden Einsatz wählen – ein 500-kW-Modell für die mittlere Sommerlast, ein 800-kW-Modell für die Industriegroßanwendung, redundante Konfigurationen für kritische Infrastruktur. Tages-, Wochen-, Monats- und Projektmiete sind die typischen Modelle. Für die einmalige Sanierungsmaßnahme, die jährliche Sommerlastüberbrückung oder die einzelne Havariesituation ist die Miete praktisch alternativlos.
Warum Kaltwassersätze bei Novaro mieten?
Eine Anfrage statt fünf Anbieter parallel anzurufen. Wir nehmen Ihre technische Anforderung auf – Kälteleistung, Vorlauf-/Rücklauftemperatur, Volumenstrom, hydraulische Einbindung, Stromversorgung, Aufstellsituation, Schallanforderung, Redundanzbedarf – und stimmen die passende Lösung mit Ihnen ab. Sie sprechen nicht mit einem Callcenter, sondern mit einem festen Ansprechpartner mit technischem Verständnis, der Ihre Anfrage von Anfang bis Ende begleitet.
Sie bekommen Kaltwassersätze in den passenden Leistungsklassen plus alle benötigten Komponenten aus einer Hand – Pumpenmodule, Pufferspeicher, Plattenwärmetauscher, Schlauchpakete, Schnellkupplungen, Filter, Glykolversorgung, Stromtechnik. Wir organisieren Lieferung, Aufstellung, Inbetriebnahme-Koordination und Rückholung; auf Wunsch inklusive Fachpersonal. Sie erhalten eine Rechnung – auch wenn Maschinen oder Komponenten aus mehreren Mietstationen stammen.
Und Sie können den Kaltwassersatz mit weiterer Mietausstattung kombinieren: Stromaggregate für Notstrom, Baustromverteiler für die Stromverteilung, mobile Klimageräte und Luftkühler für die Endverbraucherseite, Luftreiniger für sensible Bereiche, Heiztechnik für die kalte Jahreszeit, Container für Lagerung und Technikraum. So entsteht aus einer einzelnen Mietanfrage ein vollständiges Energie- und Klimakonzept für Ihren temporären Bedarf.
Ablauf der Mietanfrage
- Kaltwassersatz oder Einsatzanforderung auswählen
- Mietzeitraum und Einsatzort angeben
- Anwendung beschreiben – Prozesskälte, Gebäudekühlung, Notkälte, Ersatzkälte, Event oder Spitzenlast
- Benötigte Kälteleistung nennen oder Verbraucherlast beschreiben
- Vorlauf- und Rücklauftemperatur angeben
- Volumenstrom und vorhandene Hydraulik beschreiben
- Stromversorgung und Anschlussleistung klären
- Aufstellfläche, Schlauchwege und Zubehörbedarf angeben
- Redundanz- oder Notfallanforderungen nennen
- Wir prüfen passende Lösung, Verfügbarkeit, Lieferung und Zubehör
- Sie erhalten ein konkretes Angebot
- Lieferung, Anschluss und Inbetriebnahme mit Fachpersonal abstimmen
- Anlage einsetzen
- Rückholung nach Mietende organisieren wir
Häufige Fragen zum Kaltwassersatz mieten
Wo kann ich einen Kaltwassersatz, Chiller oder eine mobile Kälteanlage mieten?
Bei Novaro mieten Sie Kaltwassersätze, Chiller, Kaltwasseranlagen und mobile Kältezentralen bundesweit über unser Partnernetzwerk. Wir liefern an den vereinbarten Einsatzort.
Was kostet ein Kaltwassersatz zur Miete?
Die Mietkosten hängen von Kälteleistung, Mietdauer, Einsatzort, Transport, Zubehör, Anschlussaufwand, Pufferspeicher, Pumpengruppe, Schlauchpaketen, Bedien- oder Servicedienstleistungen und Verfügbarkeit ab. Sie erhalten ein konkretes Angebot passend zu Ihrer Anfrage.
Welche Kälteleistung brauche ich? Wie wird ein Kaltwassersatz ausgelegt?
Anhand des Wärmeeintrags der Verbraucher, Vorlauf-/Rücklauftemperatur und Volumenstrom. Bei Bestandsanlagen ist das aus Datenblatt oder Wartungsbericht ablesbar; bei neuen Anwendungen ist die Auslegung Aufgabe der TGA- oder Anlagenplanung. Wir liefern die mobile Kälte zur ausgelegten Leistung.
Was ist ein Kaltwassersatz? Was ist ein Chiller? Was ist der Unterschied?
Beide bezeichnen elektrisch betriebene Kältemaschinen, die kaltes Wasser für Kühlanwendungen erzeugen. „Kaltwassersatz" ist der deutsche, „Chiller" der internationale Fachbegriff für dieselbe Geräteklasse.
Was ist der Unterschied zwischen Kaltwassersatz und Klimagerät?
Ein Kaltwassersatz erzeugt kaltes Wasser, das über Verbraucher (RLT, Fan Coils, Wärmetauscher) Räume oder Prozesse kühlt. Ein Klimagerät kühlt direkt durch Verdampfung – meist als Kompaktgerät für einzelne Räume.
Was ist der Unterschied zwischen luftgekühltem und wassergekühltem Kaltwassersatz?
Luftgekühlt: Wärmeabgabe direkt an Außenluft, autark, mobil prädestiniert. Wassergekühlt: Wärmeabgabe an sekundären Wasserkreis (Kühlturm, Rückkühler), effizienter, aber aufwändiger einzubinden. Bei mobilen Anwendungen meist luftgekühlt.
Wann brauche ich einen mobilen Kaltwassersatz, Notkälte oder Ersatzkälte?
Bei Sanierung der Bestandsanlage, Havarie, Wartung mit längerem Stillstand, Spitzenlast, Probebetrieb neuer Anlagen, Events und temporären Hallenkühlungen.
Kann ich einen Kaltwassersatz für Prozesskälte, Gebäudekühlung, Rechenzentrum, Industrie oder Events mieten?
Ja, in allen genannten Anwendungen. Auslegung erfolgt projektbezogen anhand der konkreten technischen Anforderungen.
Kann ein Kaltwassersatz an bestehende Kühlkreise angeschlossen werden?
Ja, üblicherweise über Plattenwärmetauscher, der Mietkreis von Bestandskreis trennt – wichtig wegen Wasserqualität, Glykolanteil, Druckklasse und Inbetriebnahme. Anschluss erfolgt durch geeignetes Fachpersonal.
Welche Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur und Temperaturspreizung sind möglich?
Vorlauftemperaturen modellabhängig von etwa 5 bis 12 °C bei Wasserbetrieb, mit Glykol auch deutlich darunter. Spreizungen von 3 bis 6 K typisch, modellabhängig auch größer.
Was bedeutet Volumenstrom beim Kaltwassersatz?
Der Volumenstrom ist die im Kaltwasserkreis umgewälzte Wassermenge pro Stunde. Volumenstrom × Spreizung × 1,16 ergibt grob die transportierte Kälteleistung in kW.
Brauche ich einen Pufferspeicher, eine externe Pumpe, einen Wärmetauscher oder Glykol?
Pufferspeicher: bei kleinem Wasservolumen oder schwankender Last. Externe Pumpe: bei langen Schlauchwegen oder hohem Druckverlust. Plattenwärmetauscher: bei Trennung von Bestandskreis. Glykol: bei Außenaufstellung im Winter oder Vorlauftemperaturen unter 5 °C. Wir prüfen den Bedarf projektbezogen.
Welche Stromversorgung braucht ein Kaltwassersatz? Kann ich Baustromverteiler oder Stromaggregat mitbestellen?
500-kW-Klassen typisch 100–200 kW elektrische Anschlussleistung, 800-kW-Klassen entsprechend höher; CEE 125 oder 250 Ampere oder festinstallierter Drehstromanschluss. Anlaufstrom 3–7× Nennstrom. Baustromverteiler und Stromaggregate organisieren wir auf Wunsch mit – aus einer Hand.
Wie laut ist ein mobiler Kaltwassersatz? Wo kann er aufgestellt werden? Was muss bei der Aufstellfläche beachtet werden?
Schalldruck modellabhängig; bei lärmkritischen Standorten schallgedämmte Versionen verfügbar. Aufstellung auf tragfähiger ebener Fläche, mit ausreichend Belüftung am Verflüssiger und Mindestabstand zu Gebäuden zur Vermeidung von Kurzschlussströmungen. Datenblatt der konkreten Maschine ist verbindlich.
Wie lang dürfen die Schlauchwege sein? Welche Anschlüsse braucht ein Kaltwassersatz?
Schlauchlänge wird begrenzt durch Druckverlust und Wärmegewinn; modellabhängig sind isolierte Schlauchpakete verfügbar. Anschluss über Schnellkupplungen am Vor- und Rücklauf.
Wer darf einen Kaltwassersatz anschließen?
Anschluss, Inbetriebnahme und Einbindung in bestehende Systeme müssen durch geeignetes Fachpersonal erfolgen – Kälteanlagenbauer, Elektrofachkraft, TGA-Fachbetrieb. Auf Wunsch organisieren wir Fachpersonal für Inbetriebnahme.
Wie schnell kann ein Kaltwassersatz geliefert werden? Kann ich kurzfristig mieten?
Wir prüfen Verfügbarkeit, Lieferung, Zubehör, Aufstellung und Rückholung passend zu Ihrer Anfrage. Je nach Kälteleistung, Einsatzort, Anschlussbedarf, Transportlogistik und Verfügbarkeit kann die Organisation kurzfristig möglich sein.
Sind Kaltwassersätze versichert?
Ja, alle Kaltwassersätze sind versichert.
Kann Novaro Kaltwassersätze deutschlandweit liefern?
Ja, wir organisieren Lieferung und Rückholung über unser bundesweites Partnernetzwerk.
Kann ich mehrere Kaltwassersätze gleichzeitig oder eine redundante Kälteversorgung mieten? Was bedeutet N+1?
Ja. N+1 bedeutet, dass eine Maschine mehr als nominal nötig vorgehalten wird – fällt eine aus, übernehmen die übrigen. Standard bei Rechenzentren, Krankenhäusern und kritischer Infrastruktur.
Was passiert bei Ausfall der bestehenden Kälteanlage?
Bei Havarie organisieren wir mobile Notkälte projektbezogen so schnell wie möglich – Verfügbarkeit, Anschlussaufwand, Transport. Bei kritischen Anwendungen empfehlen wir vorab eine Redundanzplanung mit reservierter Mietkapazität.
Kann ich Kaltwassersatz und mobile Klimageräte, Luftkühler oder Fan Coils kombinieren?
Ja. Wir kombinieren Kaltwassersätze mit mobilen Klimageräten, Luftkühlern, Fan Coils, Stromaggregaten, Baustromverteilern und Heiztechnik – aus einer Hand und über eine Rechnung.
Welche Branchen nutzen mobile Kaltwassersätze?
Industrie, Produktion, Pharma, Lebensmittelverarbeitung, Chemie, Kunststoffverarbeitung (Spritzguss), Metallverarbeitung, Rechenzentren, Krankenhäuser, Labore, TGA und Facility Management, Event und Messebau, Hotels, Einkaufszentren, Bürogebäude.
Ist ein Kaltwassersatz für Dauerbetrieb geeignet? Im Winter? Im Sommer?
Mobile Kaltwassersätze sind für Dauerbetrieb ausgelegt. Im Winter bei Außenaufstellung mit Glykolversorgung; im Sommer bei Spitzenlastanforderung. Beide Anwendungen sind etabliert.
Welche Angaben braucht Novaro für ein Angebot?
Kälteleistung, Anwendung, Vorlauf-/Rücklauftemperatur, Volumenstrom, hydraulische Einbindung, Stromversorgung, Aufstellfläche, Schlauchwegbedarf, Mietdauer, Einsatzort, Redundanzanforderung. Je präziser, desto schneller liefern wir das passende Angebot.
Jetzt Kaltwassersatz mieten
Kaltwassersatz für die Sommer-Spitzenlast im Bürogebäude mieten, Chiller für den Sanierungsstillstand der Bestandsanlage organisieren, mobile Kälteanlage für die Prozesskühlung in der Spritzgussproduktion anfragen, Kaltwassersystem für die Hallenkühlung beim Event, Notkälte bei Havarie der Klimazentrale, Ersatzkälte für die Wartung der zentralen Kälteanlage, Redundanzkälte für das Rechenzentrum oder Industriekälte für die Sommer-Hochproduktion – all das läuft bei Novaro über eine zentrale Anfrage. Wir stimmen Kälteleistung, Vorlauf-, Rücklauftemperatur, Volumenstrom, Temperaturspreizung, hydraulische Einbindung, Stromversorgung, Aufstellfläche, Schlauchwege, Zubehör und Mietdauer mit Ihrem Projekt ab, organisieren die passende Lösung deutschlandweit, beraten technisch und kümmern uns um Lieferung, Aufstellung und Rückholung. So bekommen Sie die richtige Kältelösung für Industrie, Produktion, Prozesskälte, Gebäudekühlung, Rechenzentren, Eventkühlung, Hallenklimatisierung, Notkälte und Ersatzkälte – ohne Standardgerät, sondern technisch ausgelegt, projektbezogen und mit klarer Abwicklung.
Stellen Sie jetzt Ihre Mietanfrage – wir melden uns mit einem konkreten technischen Angebot.
Häufige Fragen
Kaltwassersatz mieten – alles, was du wissen musst
Antworten auf die meistgestellten Fragen rund um Mietkälte, mobile Chiller und temporäre Kühllösungen.
Was ist ein Kaltwassersatz?
Ein Kaltwassersatz – auch Chiller, Kältemaschine oder Kaltwassererzeuger genannt – ist eine Anlage, die Wasser oder ein Wasser-Glykol-Gemisch auf eine definierte Temperatur herunterkühlt. Das gekühlte Wasser wird über einen Kreislauf zu Verbrauchern wie Klimaanlagen, Produktionsmaschinen oder Rechenzentren geführt und nimmt dort Wärme auf. Mobile Kaltwassersätze sind transportabel, schnell anschließbar und werden für temporäre Kühlbedarfe gemietet.
Wann lohnt es sich, einen Kaltwassersatz zu mieten statt zu kaufen?
Die Miete eines Kaltwassersatzes ist wirtschaftlich sinnvoll, wenn Kälte nur temporär benötigt wird: bei Anlagenstillständen, Wartungen, saisonalen Lastspitzen, Events, Bauprojekten oder in Übergangsphasen bis zur Festinstallation. Vorteile gegenüber dem Kauf sind keine Kapitalbindung, keine Wartungskosten, volle Flexibilität bei Leistung und Laufzeit sowie sofortige Einsatzbereitschaft.
Welche Kälteleistung brauche ich?
Die benötigte Kälteleistung hängt von der Wärmelast, dem zu kühlenden Volumen und der gewünschten Vorlauftemperatur ab. Als grober Richtwert: Büros und kleine Serverräume benötigen 5–50 kW, mittlere Gewerbeflächen und Events 50–300 kW, große Industriehallen und Rechenzentren 300 kW bis mehrere MW. Für eine belastbare Auslegung ist eine individuelle Beratung mit Angabe von Fläche, Prozesstemperatur und Umgebungsbedingungen notwendig.
Was kostet es, einen Kaltwassersatz zu mieten?
Die Mietkosten hängen von Kälteleistung, Mietdauer, Transportentfernung und Zubehör ab. Die Tagesmiete variiert je nach Gerätegröße deutlich: kleinere Einheiten unter 50 kW sind günstiger, Großanlagen ab 500 kW entsprechend teurer. Hinzu kommen Mietnebenkosten wie Transport, Montage, Inbetriebnahme und optional Verschlauchung oder Puffertank. Novaro erstellt individuelle Angebote ohne versteckte Kosten – in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach Anfrage.
Wie schnell ist ein mobiler Kaltwassersatz lieferbar?
Mobile Kaltwassersätze sind bei Verfügbarkeit im Partnernetzwerk kurzfristig lieferbar – in dringenden Fällen innerhalb von 24 bis 48 Stunden bundesweit. Die tatsächliche Lieferzeit hängt von Gerätegröße, Standort und benötigtem Zubehör ab. Bei planbaren Projekten empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung, um Wunschtermin und exakt passende Leistungsstufe sicherzustellen.
Luftgekühlt oder wassergekühlt – welcher Kaltwassersatz ist der richtige?
Rund 98 Prozent der Mietkaltwassersätze sind luftgekühlt, da sie kompakt gebaut, flexibel aufstellbar und ohne Zusatzinfrastruktur einsetzbar sind. Sie geben die Wärme direkt an die Umgebungsluft ab und eignen sich für Außenaufstellung. Wassergekühlte Varianten arbeiten effizienter bei Dauerbetrieb und hohen Leistungen, erfordern aber einen Rückkühler oder Kühlturm und sind primär für fest installierte Großanlagen sinnvoll.
Wo wird ein mobiler Kaltwassersatz aufgestellt?
Luftgekühlte Mietchiller werden in der Regel im Außenbereich aufgestellt – auf befestigtem, ebenem Untergrund mit ausreichender Luftzirkulation. Wichtig sind freier Ansaug- und Ausblasbereich, Zugang für Service, ein passender Stromanschluss in der Nähe und möglichst kurze Schlauchwege zum Verbraucher. Bei beengten Platzverhältnissen oder Schallvorgaben kommen geräuscharme Modelle oder Schallschutzhauben zum Einsatz.
Welcher Stromanschluss wird benötigt?
Mobile Kaltwassersätze benötigen in der Regel einen Drehstromanschluss (400 V, 50 Hz). Die Absicherung hängt von der Kälteleistung ab: Kleinere Geräte bis 50 kW laufen oft über CEE 63 A oder 125 A, größere Anlagen ab 300 kW benötigen 250 A oder direkten Anschluss an die Niederspannungsverteilung. Bei fehlender Anschlussleistung lässt sich ergänzend ein Stromaggregat mieten.
Was ist im Mietpreis enthalten?
Im Grundmietpreis eines Kaltwassersatzes enthalten ist die Bereitstellung des geprüften, einsatzbereiten Geräts für die vereinbarte Mietdauer. Transport, Montage, Inbetriebnahme, Verschlauchung, Puffertanks, Verteiler und Rückbau werden als separate Positionen im Angebot ausgewiesen. Bei Novaro ist die Beratung und Abwicklung durch den persönlichen Ansprechpartner kostenfrei – es entstehen keine zusätzlichen Servicegebühren über die Miete hinaus.
Wie lange kann ich einen Kaltwassersatz mieten?
Die Mietdauer ist flexibel und richtet sich nach dem Projektbedarf – von wenigen Tagen für Events über mehrere Wochen bei Wartungen bis zu mehreren Monaten oder Jahren bei Sanierungen und Übergangslösungen. Typische Mindestmietzeiten liegen bei einer Woche, bei Kurzzeitmiete auch weniger. Laufzeitverlängerungen sind in der Regel unkompliziert möglich.
Für welche Branchen eignen sich Mietchiller?
Mobile Kaltwassersätze kommen in nahezu allen Branchen zum Einsatz: Industrie und Produktion, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Chemie, Kunststoffverarbeitung, Rechenzentren und IT, Pharma, Krankenhäuser, Bauwesen, Eventtechnik sowie bei der Klimatisierung von Bürogebäuden und Verkaufsflächen. Überall dort, wo Prozesskälte, Komfortkühlung oder Notfallkälte temporär benötigt wird, ist ein Mietkaltwassersatz die wirtschaftliche Lösung.
Welche Kältemittel werden eingesetzt?
Moderne Mietkaltwassersätze arbeiten mit umweltfreundlichen Kältemitteln wie R32, R454B oder R1234ze, die einen niedrigen GWP-Wert (Global Warming Potential) aufweisen und F-Gase-Verordnungskonform sind. Ältere Anlagen nutzen teilweise noch R410A oder R134a. Die eingesetzten Kältemittel werden im Datenblatt jedes Geräts ausgewiesen und bei Bedarf auf projektspezifische Anforderungen abgestimmt.
Wie laut ist ein mobiler Kaltwassersatz?
Der Schalldruckpegel eines Mietchillers liegt typischerweise zwischen 55 und 75 dB(A) in 10 Metern Entfernung, abhängig von Leistung und Bauart. Geräuscharme Modelle mit EC-Ventilatoren und Schalldämmung erreichen Werte unter 60 dB(A) und eignen sich für Innenstadtlagen, Krankenhäuser oder Wohngebiete. Bei besonders strengen Anforderungen lassen sich zusätzliche Schallschutzhauben oder -kulissen einsetzen.
Wer übernimmt Installation und Rückbau?
Novaro organisiert auf Wunsch die komplette Abwicklung: Transport zum Einsatzort, Aufstellung, hydraulischen und elektrischen Anschluss, Inbetriebnahme mit Einweisung, laufenden Service sowie Rückbau und Abtransport nach Projektende. Alternativ können erfahrene Kunden das Gerät selbst anschließen und nur Transport und Bereitstellung über Novaro buchen. Die Leistungstiefe wird im Angebot individuell festgelegt.
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